RA LIC. IUR. EVALOTTA SAMUELSSON

Fachanwältin SAV Haftpflicht und Versicherungsrecht
MAS Versicherungsmedizin
CAS Haftpflicht- und Versicherungsrecht
Spezialitäten

Medico-legale Triagen komplexer Personenschäden bei vermutetem medizinischem Fehler

Interdisziplinäre Prüfung des rechtsrelevanten Sachverhaltes und Ausarbeitung der richtigen  Gutachterfragen

Medico-legale Würdigung von Gutachten und Ausarbeitung interdisziplinären Einwänden

Zweitmeinungen zur Sach- und Rechtslage sowie Beurteilung der (Prozess-)Aussichten komplexer Personenschäden im Rahmen von Sozialversicherungsstreitigkeiten und haftpflichtrechtlichen Auseinandersetzungen

Sozialversicherungs-, privatversicherungs- und haftpflichtrechtliche Vertretung von Geschädigten, Unfallopfer, Versicherter

Technisch-juristische Expertisen und Abklärung von Regelverstössen auf dem Bau

 

Kunden

Geschädigte, Unfallopfer und Versicherte für die Abklärung, Vertretung und Durchsetzung ihrer Haftpflichtansprüche

Rechtsschutzversicherungen für medico-legale Triagen komplexer Personenschäden, medico-legale Würdigung von Gutachten, interdisziplinäre Beurteilung von Prozessaussichten komplexer Personenschäden sowie für Zweitmeinungen

Rechtsanwälte und -innen für interdisziplinäre Zweitmeinungen und Ersttriagen sowie Prüfung und Ausarbeitung von Gutachtens-Fragenkatalogen bei komplexen Personenschäden

 

Tätigkeit

Wir sind sowohl beratend als auch forensisch tätig. Zunehmend beraten und vertreten wir nicht nur Direktgeschädigte und Versicherte, sondern auch Rechtsanwältinnen und Rechtsschutzversicherungen.

Wir arbeiten interdisziplinär eng zusammen mit einem Netzwerk von medizinischen Spezialisten, die je nach Bedarf mit uns interdisziplinäre Triagen und Konsilien erarbeiten.

Aufgrund unseres ausgezeichneten Netzwerkes zu erfahrenen Bauexperten klären wir vermutete Regelverstösse ab und setzen die Interessen der Geschädigten gegebenenfalls durch.

 

Fokus

Schwerpunkte unserer Tätigkeit:

Medizin und Recht
Haftpflicht- und Sozialversicherungsrecht

Haftpflicht- oder versicherungsrechtlich relevante Gesundheitsschäden beruhen auf medizinischen Befunden, Diagnosen und Einschätzungen.
Unsere Spezialisierung liegt im medico-legalen Bereich, bei der Schnittstelle Medizin-Recht. Aufgrund epidemiologischer und versicherungsmedizinischer Weiterbildungen wissen wir mit medizinischen und epidemiologischen Studien umzugehen und können deren Bedeutung werten.
Die materielle Würdigung medizinischer Abklärungen und Gutachten bedingt vertiefte Kenntnis der herrschenden Evidenzen und versicherungsmedizinischen Grundlagen.
Immer mehr Patienten suchen Beratung wegen einer ärztlichen (Fehl-)behandlung.
Ein Patient kann aber häufig nicht selbst überblicken, ob dem behandelnden Arzt ein Vorwurf gemacht werden kann. Der Arzt oder das Spital schulden keinen Erfolg. Die Tatsache allein, dass es dem Patienten nach der ärztlichen Behandlung nicht besser und vielleicht sogar schlechter geht als zuvor, führt noch nicht zu der gesicherten Erkenntnis, dass ein Behandlungsfehler vorliegt. Die sich stellenden Rechtsfragen im Rahmen vermuteter Sorgfaltspflichtsverletzungen von Ärzten und Spitälern bedingen auch epidemiologisches Grundwissen. Vieles hängt von der richtigen Fragestellung ab. Sichere Kenntnis des medizinischen Standards und ein medizinisches Netzwerk sind dabei unabdingbar für eine erfolgreiche Durchsetzung der Ansprüche.

 

Aktuelles

Ausgewählte Fragen aus dem Recht der Arzt- und Spitalhaftung:

Zur Aufklärungspflicht und -umfang bei Operationserweiterung

Operationserweiterungen oder -änderungen müssen vorab besprochen werden und die Einwilligung des Patienten muss auch für die Operationserweiterung vorliegen.

Zur Abgrenzung Diagnosefehler – Fehldiagnose

Mediziner schulden keinen Erfolg, sie schulden ein sorgfältiges medizinisches Handeln: Dies bringt mit sich, dass nicht jeder Diagnosefehler vorwerfbar ist und eine Haftung auslöst.

Publikationen

Publikationsverzeichnis Evalotta Samuelsson

SAMUELSSON EVALOTTA, Schleudertrauma: quo vadis?, HAVE 2017, S. 17-47.

SAMUELSSON EVALOTTA, Urteil des Bundesgerichts 8 C_478/2015 vom 12.2.2016 (BGE 142 V 106) zu einer ätiologisch-gemischten Schmerzerkrankung: kritische Würdigung im Hinblick auf die Praxisänderung in BGE 141 V 281, SZS 2016, S. 401-409.

SAMUELSSON EVALOTTA, Wieviel Evidenz für welche Objektivität?: Besprechung des Urteils des Bundesgerichts 8C_972/2012 vom 31. Oktober 2013, Schweizerische Zeitschrift für Gesundheitsrecht (RSDS/SZG) 2015, S. 195-210, (zugleich publiziert in: Jusletter v. 27. Januar 2014).

SAMUELSSON EVALOTTA, Wieviel Wert für welchen medizinischen Beweis?, Jusletter v. 22. Dezember 2014.

SAMUELSSON EVALOTTA/KLEISER LILIANA SCASASCIA, Wieviel Leid ist zumutbar? Über die höchstrichterliche Vermutung der Überwindbarkeit von Schmerzerkrankungen, Jusletter v. 17. Dezember 2012.

SAMUELSSON EVALOTTA, Wieviel Versicherung braucht die Medizin? Kritische Gedanken zur Neukonzeption des medizinischen Abklärungsverfahrens in der Invalidenversicherung oder die Auftragsvergabe durch SuisseMed@P, Jusletter v. 2. Juli 2012.

SAMUELSSON EVALOTTA, HWS-Distorsion-Schleudertrauma: Sinngemässe Anwendung der Rechtsprechung zur somatoformen Schmerzstörung: Urteil des Bundesgerichts 9C_510/2009 vom 30. August 2010, HAVE 2010, S. 356-359.

SAMUELSSON EVALOTTA, Das Schleudertrauma: heute und morgen?, Strassenverkehr 2009, S. 44-46.

SAMUELSSON EVALOTTA, Präzisierung der Schleudertrauma-Praxis: Urteil des Bundesgerichtes U394/06 vom 19. Februar 2008, HAVE 2008, S. 146-149.

SAMUELSSON EVALOTTA, "Mehr Rechte der Versicherten wären wünschbar"; Gesprächsteilnehmer: Jürg Fehr, Evalotta Samuelsson; Gesprächsleitung: Kurt Pfändler, Daniela Schwegler, Plädoyer 2007, S. 8-11.

SAMUELSSON EVALOTTA, Evalotta Samuelsson, sind die Parteirechte bei Begutachtungen gewahrt?, Plädoyer 2006, S. 25.

 

Vorträge Evalotta Samuelsson

SAMUELSSON EVALOTTA, Das «Schleudertrauma» – Quo vadis?, HAVE: Personen-Schadenforum 2017, Tagung zum Thema Schleudertrauma v. 18. Januar 2017, Kongresshaus Zürich.

SAMUELSSON EVALOTTA, MEDJUS à la carte: Juristische Würdigung medizinischer Gutachten, 14. Januar 2015, Universitätsspital Basel.

SAMUELSSON EVALOTTA, Die juristische Würdigung von Gutachten, 19. März 2014, Universitätsspital Basel.

SAMUELSSON EVALOTTA (Präsidentin Schleudertraumaverband Schweiz), Begrüssung/Einleitungsreferat. "Zahlen, Qualität und Kontrolle von Gutachten in der Schweiz", Tagung „Schleudertrauma - und man sieht es doch“ v. 17. Juni 2010, Kongresshaus Zürich.

SAMUELSSON EVALOTTA, Thema: „Das Gutachtersystem in der Schweiz – Parallelen zur BRD, Vortragsreihe „HWS-Verletzungen – Ursachen, Folgen, Therapien“ am 25. März 2011 in der subvenio e.V. Geschäftsstelle, BRD-Düsseldorf.

 

Interview Evalotta Samuelsson

In der zweiten Sendung vom 26. September 2006 unter dem Titel «Ärztegutachten: IV spart auf Kosten der Patienten» berichtete «Kassensturz» über einen wichtigen Fall. Dieser Beitrag enthielt auch ein Interview mit der Rechtsanwältin Evalotta Samuelsson.

 

Lesenswert

Standardwerke

GABRIELA RIEMER-KAFKA (HRSG.), Versicherungsmedizinische Gutachten, ein interdisziplinärer juristisch-medizinischer Leitfaden, Dritte vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage, Stämpfli Verlag Bern.

HOFFMANN-RICHTER JEGER, SCHMIDT, Das Handwerk der ärztlichen Begutachtung, Verlag Kohlhammer.

 

Spezielle Fachliteratur

DOHRENBUSCH, RALF; MERTEN, THOMAS, Handwörterbuch psychologische Begutachtung, Referenz Verlag, Frankfurt 2016, ISBN: 978-3-943441-21-5

Die Autoren haben es sich zum Ziel gemacht, die wichtigsten psychologischen und psychologisch relevanten Begriffe auch für fachfremde Personen verständlich zu erläutern.

DOHRENBUSCH, RALF, Psychologische Mess- und Testverfahren für die Begutachtung im Sozial-, Zivil- und Verwaltungsrecht, Referenz Verlauf, Frankfurt 2015, ISBN: 978-3-943441.

Das Buch richtet sich vor allem an die Juristen. In diesem Buch werden viel störungsunabhängige Funktions- und Leistungstestungen erklärt. Solche Testverfahren erweisen sich insbesondere zur   evidenzbasierten Beurteilung der Leistungsfähigkeit im psychiatrischen Kontext i.d.R. eigentlich als unerlässlich, was indes von der herrschenden Rechtsprechung in der Schweiz differenziert betrachtet wird: Nach den höchstrichterlichen Urteilen ist es Sache des Gutachters zu entscheiden, ob und welche Testverfahren er für die Beurteilung anwendet.

Dem ist im Einzelfall klar zu widersprechen: Insbesondere lässt sich kein verlässlicher Vergleich des Schweregrades einer Erkrankung bei rezidivierenden psychischen Störungen bei gegebener vormaliger Testdiagnostik durch behandelnde Kliniken oder Psychiater erheben, was aber für die Beurteilung der Dauerhaftigkeit als Voraussetzung einer Invalidität unerlässlich ist.

 

Fragestunde

Patienten fragen, wir antworten:

Frage zum Thema „Unfall“

Frau Gerda S. hat ihre Hüfte ersetzen lassen. Der Operateur verletzt während der Operation unbeabsichtigt einen Nerv, was länger andauernde Schmerzen zur Folge hat. Frau S. meldet den Fall ihrer obligatorischen Unfallversicherung an, doch diese lehnt die Leistungen ab. ZuMehr lesen

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